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Auf die Marktnische stieß Jank, als er "eher so aus Interesse"
den Leasingvertrag seines früheren Dienstgebers kontrollierte.
Nach tagelanger Rechnerei stand der damalige Leiter der Finanzabteilung
vor zahlreichen Fragezeichen.
"Recht bald war klar, dass es da ziemliche Differenzen gab." Die von ihm
ertappte Leasingfirma nahm die Kritik eher überrascht hin. "Die haben offenbar nicht
damit gerechnet, das sich jemand die Mühe macht und die Abrechnung tatsächlich
kontrolliert." Jank begann, Leasingraten für Bekannte und Freunde nachzurechnen.
1994 wurde aus dem Hobby der Beruf; mit seiner Frau gründete er die Leasing Control
Jank. Einer seiner frühen Kunden: Raimund Stohlhofer. |
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Insgesamt drei Leasingkontrakte ließ dieser bei Jank prüfen. "Bei einem haben wir eine
Differenz von 100.000 Schilling gefunden, bei dem anderen von 300.000 Schilling." Kleine
Fische für den Kontrollor, der nur Leasingverträge über zehn Millionen Schilling
unter die Lupe nimmt. Doch der dritte Vertrag hatte es in sich. Ein Grundstück um
4,4 Millionen und einen Zubau um 7,6 Millionen hatte Stohlhofer geleast, macht
insgesamt zwölf Millionen. Nach einem Jahr musste Stohlhofer konkursbedingt aussteigen.
Die Überraschung war groß, als die Rechnung präsentiert wurde: "Ich hätte 14,1
Millionen zahlen sollen." Jank: "Ich habe errechnet, dass da 11,9 Millionen zu
zahlen wären." Differenz zu dem von Jank ermittelte Soll: 2,2 Millionen Schilling. Der Prozess war
unvermeidlich. "Die damalige CA Leasing hat anerkannt, dass Jank richtig gerechnet hat,
aber Einigung gibt es bis heute keine", ärgert sich Stohlhofer. |
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